Rabbi Ginsburgh

The inner dimension of the Torah is Kabbalah and Chassidut. Kabbalah is the mystical tradition of the Jewish People. It dates as far back as Abraham (almost four thousand years), although it has gone through many stages of revelation since that time.

The accumulated insights of Kabbalah provide access to the inner dimension of reality and thereby to the experience of God in this world. Simply put, Kabbalah is the study of God, the Creator. The students of Kabbalah desire to know God in order to emulate Him and thus come close to Him.

To come close to God, the Creator of the universe, students of Kabbalah seek to intellectually comprehend what might be termed the "physics of creation." The focus of Kabbalah is never the acquisition of wisdom in and of itself. Wisdom is only a tool, a bridge to connect us to our Creator through comprehension of the creative process, which is ongoing, dynamic, and constantly responsive to the feedback from creation.

https://www.inner.org/kabbalah/beginner/whatis01.htm

Die verlohrenen 10 Staemme Israels

Jews of Cochin     https://www.youtube.com/watch?v=Q2a2bxhAdOQ

 

Die Ebenen des Seelenbewusstseins

Die G-ttliche Seele ist das innerste, unzertrennlich mit G-tt verbundene Wesen des Menschen, wie es der Vers bezeugt, "denn ein Teil G-ttes ist Sein Volk" (Deut. 32:9) - und wie es Rabbi Schimon bar Jochai über sich selbst sagt: "Meine Seele ist Eins mit Ihm, wie eine Flamme, die sich in Ihm verliert." Wenn die Seele der unendlichen Quelle entspringt, um in einen physischen Körper gekleidet zu werden, muss sie zuerst fünf Welten durchqueren. Doch bis die Seele in den Körper gelangt, hinterlässt sie in jeder Welt jeweils ihre Wurzeln. Daraus resultieren die fünf Ebenen des Seelenbewusstseins oder des Vermögens, sich der Existenz G-ttes zu vergewissern. Diese fünf Ebenen entsprechen den verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit, d.h. den verschiedenen Stärken der G-ttlichen Offenbarung, die wiederum den verschiedenen Welten entsprechend variieren.

Die in einen Körper gekleidete Seele stellt eine G-ttliche Form dar, genannt Zelem, oder Zelem Elo-him (G-ttliches Bild). Dieser Begriff hat allerdings mit der physischen Erscheinung des Menschen wenig zu tun. Vielmehr bezieht er sich auf den spirituellen "Abdruck" seiner physischen den Körper mit der Seele verbindenden Form. Dieser "Abdruck" leitet sich von der Anordnung der Sefirot (G-ttliche Eigenschaften) ab, die jene Welten gliedern, welche die Seele auf ihrem Weg in den Körper bereist.

Wenn die äußere Dimension der Seele die Anordnung der Sefirot reflektiert, wiederspiegelt gleichzeitig die innere Dimension der Seele das die Sefirot beleuchtende, unendliche Licht. Diese Wiederspiegelung heißt "D'mut Elo-him" (G-ttliche Gestalt). Der Mensch ist somit von der gesamten Schöpfung umfaßt, - von der erhabensten Spiritualität bis zur profansten Weltlichkeit.

In der Beziehung des Menschen zu G-tt können diese fünf Ebenen als unterschiedliches Niveau, sich der Existenz G-ttes bewusst zu sein und sich mit Ihm zu vereinen, betrachtet werden. Diese fünf Ebenen werden in aufsteigender Reihenfolge Nefesch, Ruach, Neschama, Chaja und Jechida genannt. Der Sohar sagt, dass bei der Geburt eines Menschen sich zuerst die Ebene Nefesch (Lebenskraft) mit ihm in Verbindung setzt. Sie ist in der Welt der Assia (Handlung) verwurzelt, und stellt die niedrigste der fünf Welten dar, - charakterisiert durch die stärkste Verschleierung G-ttes. Erweist sich der Mensch durch seine gerechten Handlungen und guten Taten würdig, schließt sich die Ruach – Ebene an; verwurzelt in der Welt der Jezira (Erzeugung). Durch vermehrte Bemühungen um Tora und Mizwot kann der Mensch zur Neschama – Ebene gelangen; verwurzelt in der Welt der Berija (Schöpfung). Strebt er weiter nach Reinheit, schließt sich die Chaja – Ebene an; verwurzelt in der Welt der Azilut (Edelmut). Danach kann sogar Jechida – das G-ttliche Bewusstsein der Ebene "Adam Kadmon" (der uranfängliche Mensch) kommen, die jenseits aller Ebenen liegt. Die Jechida – Ebene der Seele übersteigt in ihrem Wesen alle Welten, da sie sich nie von G-tt trennt. Sie wird als "wahrer Teil von G-tt" beschrieben und als "ein Funken des Schöpfers eingekleidet in einen Funken der Schöpfung".

Nefesch

Nefesch, ist die niedrigste Ebene des Bewusstseins und bezieht sich auf die Wahrnehmung des physischen Körpers, der sich in der Welt der Assija (Handlung) befindet. Dies ist aber keine passive Wahrnehmung, sondern Nefesch ist die Lebenskraft des Körpers, und gerade weil sie den Körper belebt, ist sie sich seiner bewusst. Nachdem G-tt Adam's Körper aus dem Staub der Erde erschuf, blies Er ihm den Atem des Lebens ein (Bereschit 2:7); und das war die in den Körper hinein geblaene Nefesch (Lebenskraft).

Dieser Teil stirbt ab, sobald der Mensch diese Welt verlässt. Daher besitzt ein toter Körper keine Wahrnehmungsfähigkeit mehr. So wie Sefira (G-ttliche Eigenschaft) in Assija Malchut dominant ist, so ist diese Eigenschaft auch auf der Nefesch–Ebene eine vorherrschende Eigenschaft. Malchut wird durch das konkrete Resultat aller Sefirot charakterisiert und ist eine vorwiegend weibliche Eigenschaft. Sie wird bis heute von der Erwartung der Ankunft Moschiachs als Zusammenfassung aller früheren Generationen geprägt. Wegen ihrer Dominanz pflegen Rabbiner diese Eigenschaft über ihre Frau zu erklären: Er kauft ihr Backzutaten und erhält von ihr einen Kuchen zurück. Dieses Endprodukt überbietet in seiner Qualität all die zuvor gekauften Einzelprodukte.

In den Sprüchen der Väter heißt es, dass es für den Körper nichts Besseres als das Schweigen gibt. Die G-ttliche Arbeit, die für die Nefesch–Ebene vorgesehen ist, beinhaltet die Anerkennung und die Unterwerfung des Körpers der obersten Autorität G-ttes, besonders bezüglich der Beachtung Seiner Mizwot. Daher nennen wir diese Aktivität das Akzeptieren des Jochs des Himmelreiches– Kabbalat ol Malchut Schamajim (der obersten Autorität).

Ruach

Ruach ist die nächsthöhere, parallel zur Welt der Jezira (Erzeugung) stehende Seelenebene. Sie kommt hauptsächlich in jenen Emotionen zum Ausdruck, die von den Sefirot (sechs G-ttlichen Eigenschaften) geprägt sind und zusammen auch Seir Anpin genannt werden: Chessed (Liebenswürdigkeit), Gwura (Ehrfurcht / Disziplin), Tiferet (Barmherzigkeit / Pracht), Nezach (Ewigkeit / Vertrauen), Hod (Herrlichkeit / Anerkennung), Jessod (Grundlage)). Auf dieser Ebene geht es bei der G-ttlichen Arbeit darum, Gefühle von Ehrfurcht und Liebe zu G-tt hervorzurufen.

Liebe und Ehrfurcht vor G-tt werden durch Beobachtung der G-ttlichen Energie erweckt, von der die Welt der Jetzira belebt wird, - und die jene unglaubliche Annullierung des Selbst der Himmlischen Wesen erfährt, die jene Welt bewohnen. Obwohl der Intellekt auf dieser Ebene eine sehr wichtige Rolle spielt, besteht seine Hauptfunktion jedoch vielmehr im eingehenden Beobachten mit dem Ziel, Emotionen hervorzurufen. Die große Wichtigkeit dieser Funktion lässt die Talmud-Gelehrten das ganze Gebet "die Arbeit des Herzens" nennen. Durch sie lernt der Mensch mit ganzem Herzen G-tt zu lieben. Die von den Männern der Grossen Versammlung zusammengestellten Gebetsformeln finden wir in der ersten Bracha des Kriat Schma als eine Beschreibung der himmlischen Wesen, deren Ehrfurcht uns ebenfalls zu derselben Emotion inspiriert. Die zweite Bracha beschreibt G-ttes Liebe zu uns, was auch in uns dasselbe Gefühl erweckt, so dass wir bereit sind, im Kriat Schma zu verkünden: Und du sollst deinen G-tt mit bechol Lewav'cha (deinem ganzen Herzen) lieben. Doch ist dies noch ein niedriges Niveau der Liebe, - hervorgerufen durch das Beobachten von G-ttes Schöpfung.

Neschama

Da die dominante G-ttliche Eigenschaft der Welt der Brija die Bina (Verständnis) ist, befindet sich die vorwiegende Aktivität der Neschama-Ebene im intellektuellen Begriffsvermögen des Menschen, wie es im Vers heißt: "[...] und die Neschama des Allmächtigen, die der Allmächtige den Menschen gab, ermöglicht ihnen das Verständnis" (Hiob 32:8). Auf der Neschama–Ebene wird die G-ttliche Energie der Welt der Berija beobachtet. Im Gegensatz zur Welt der Jezira mit ihren Formen und Beziehungen, ist die Welt der Brija durch eine im Entstehen begriffene G-ttliche Energie charakterisiert. Sie repräsentiert den Begriff des Aus-dem-Nichts-heraus-Werdens im Gegensatz zu gegliederter, mengenmäßig bestimmter Existenz.

Auf der Neschama–Ebene werden grundlegende Richtlinien des Lebens jenseits menschlicher Gedankenmodelle und Erfahrungen analysiert. Diese beeinflussen die niedrigeren Seelenebenen. Die Neschama strebt danach, das Wesentliche statt des Vergänglichen zu erfassen. Ein Anzeichen für jene Seelenbewusstseinsebene des Menschen ist das temporäre Annullieren aller anderen Sinne, wenn sich die Gedanken angemessen auf eine G-ttliche Idee konzentrieren. Anschließend, als Folge dieser Fülle spirituellen Lichts, die der Mensch auf diesem Niveau erfährt, werden die Emotionen der Liebe und der Ehrfurcht automatisch hervorgerufen, - und zwar in einem viel größeren Ausmaß, als auf den bisherigen Ebenen, in denen sich der Mensch selbst um das Erwecken jener Emotionen bemühen musste. Die Kabbala nennt es "die Begeisterung des Herzens" (re'uta d'liba, siehe Sohar 2, 93b): Das Herz begehrt nun wirklich G-ttlichkeit, und die Liebe offenbart sich jetzt in ihrer ganzen Fülle. Das Gebet betreffend, sind wir zum Vers, G-tt "mit deiner ganzen Seele" (bechol Nafschecha) zu lieben, angelangt. Jedoch wird hier der Ausdruck "Nefesch" verwendet, der hier ganz einfach "Seele" bedeutet und sich nicht speziell auf jene bereits genannte Seelenebene bezieht. Rabbi Akiwa betont mit diesem Vers unsere Bereitschaft, selbst unser Leben für G-tt herzugeben, wobei diese Eigenschaft eher auf der Jechida–Ebene dominant ist. Die Neschama-Ebene könnte als die Verbindung zu G-tt als Schöpfer der Welten zusammengefasst werden.

Chaja

Die Hauptaktivität der Neschama–Ebene besteht in unserem intellektuellen Verständnis beim Aufbau einer Verbindung zu G-tt, als dem Schöpfer der Welten. Dagegen bezieht sich die Verbindung auf der Chaja–Ebene zu einem alle Welten übersteigenden G-tt. Die Erkenntnis der Seele ist nicht mehr in den G-ttlichen Eigenschaften enthalten, die das Wesen der G-ttlichen Energie beschreiben, sondern richtet sich auf G-tt als den Unendlichen, der durch das beschränkte Universum nicht definiert werden kann. Dadurch geht die Seele in ein Niveau der völligen Selbstannullierung über. Auf dieser Ebene gibt es weder "Selbstverwirklichung" noch Identität außerhalb von G-tt (Näheres zur G-ttliche Identität der Seele erfahren Sie im Artikel "ein Stein vom Berg"). Die Chaja–Ebene bezieht sich auf den Vers, der besagt G-tt" mit Deinem ganzen Wesen" (bechol meodecha) (Deut. 6:5) zu lieben. Der Mensch bemüht sich, die Welt aus G-ttes Perspektive zu betrachten, und die gesamte moralische Prioritätenliste seines Lebens entsprechend zu bestimmen. Die wahre Identität des Menschen ist seine Seele als ein Teil von G-tt. In der Chaja–Ebene befindet sich das große Verlangen der Seele, mit ihrer Quelle Eins zu werden. Sie ist in der Welt der Azilut verwurzelt, und die darin enthaltenen Buchstaben des Wortes "Ezel" bedeuten ganz einfach "bei": Da das Wesen dieser Welt G-ttes Nähe ist, kann es in der Nähe dieser einzig wahren Existenz keine andere Existenz geben.

Jechida

Jechida entspricht der Seelenebene von Adam Kadmon: Wie einst die noble, reine und alles übersteigende Welt des uranfänglichen Menschen mit dem Or Ejn Sof (unendlichen Licht) in Verbindung stand und wiederspiegelte, geschieht es auch auf der Jechida–Ebene. Jechida ist das innerste Wesen der Seele, das natürlich und unzertrennlich mit dem Ewigen verbunden ist. Rabbi Schimon Bar Jochai verkündete: "In den Tagen, als ich mit dieser Welt in Kontakt stand, war ich mit dem Heiligen - gesegnet sei Er - mit einem einzigen Knoten verknüpft und bildete mit Ihm eine einzige Einheit." Das ist die Seelenebene, die integraler Teil der jüdischen Seele ist und im Augenblick der Selbstopferung oder des Märtyrertums für G-tt, Seine Tora und Sein Volk zum Vorschein kommt. So geschah es oft, dass selbst ein völlig assimilierter Jude, der mit Judentum scheinbar gar nichts zu tun hatte, im entscheidenden Moment bereit war, sein Leben für sein Judentum zu opfern.

 

 

Die Seele der Steine

Für uns Menschen ist es nur natürlich, die tierische, pflanzliche und gegenständliche Welt um uns als niedriger anzusehen. Daher sieht sich der Mensch als Höhepunkt der Schöpfung, mit Verstand und Vernunft begabt.

Die esoterische Lehre der Kabbala und des Chassidismus lehrt uns das Gegenteil. Es heisst: „Der höchste Stein der Mauer fällt am weitesten weg von der Mauer“. Je höher man ist, umso tiefer fällt man.

Wir lernen, dass der Mensch ein „Mitschöpfer“ der Welt ist. In der Partnerschaft mit G-tt haben wir die gewaltige Aufgabe, die unfertige Symphonie namens Schöpfung zu vollenden. Wir wurden mit G-tt-ähnlichen Fähigkeiten eines höheren Bewusstseins und Verstandes erschaffen. Doch diese haben einen Preis – Verantwortung und Disziplin. G-tt gab uns die Möglichkeit das richtige zu wählen. Handeln wir jedoch unverantwortlich und disziplinlos, so „fallen“ wir. Die Kabbala sagt uns, dass wir in künftigen Inkarnationen sogar zur Stufe eines Baumes oder sogar zum unbelebten Dasein eines Steines herabsinken können.

Warum die „Bestrafung“? Weil wir unserer besonderen Verantwortung nicht gerecht wurden. Die Kabbala lehrt uns, dass alle Dinge eine Seele haben – sogar Steine. Das Wesen der Seele kann sich jedoch in einem Stein nicht so effektiv ausdrücken wie in einem Menschen, da die „körperlichen“ Fähigkeiten eines Steines viel beschränkter sind als die einer Pflanze, eines Tieres oder eines Menschen.

Eine Pflanze hat begrenzte Ausdrucksmöglichkeiten (wie zum Beispiel sich in die Richtung des Lichts zu wenden) und Kommunikationsfähigkeiten (etwa sich von „Hard-rock“-Musik zurückzuziehen und sich klassischer Musik zuzuwenden). Tiere können sich frei bewegen und in einer gewissen rudimentären Art miteinander kommunizieren. Menschen hingegen besitzen die komplexesten Körper der Schöpfung, die ihnen differenziertere Ausdrucksformen der Seele durch Gedanken, Sprache und Verhalten erlauben. Während ein Hund oder eine Katze durch chaotisches Benehmen allenfalls Ärger hervorruft, kann das unsoziale Verhalten eines Menschen das ganze Gefüge der Gesellschaft zerstören.

Die radikale Schlussfolgerung der chassidischen Lehre lautet folgendermassen: Da sich der Stein auf der niedrigsten spirituellen Ebene befindet, ist sein Ursprung in den höchsten spirituellen Sphären zu suchen. Ansonsten könnte er sich nicht auf so einer tiefen Ebene – als Stein – manifestieren. In anderen Worten: „Der höchste Stein der Mauer fällt am weitesten weg von der Mauer.“

Wir lernen in mystischen Texten, dass eines Tages „Steine gegen Menschen als Zeugen aussagen werden“, bezugnehmend auf die Zeit, die wir damit verbracht haben „auf den Steinen zu gehen“. Die innere Essenz des Steines wird dann, ungeachtet seiner „körperlichen“ Grenzen zum Ausdruck kommen. Unsere Taten – als Mitschöpfer von G-tt oder eben auch nicht – werden dann durch den Stein, aufgrund seiner inneren spirituellen Überlegenheit„gerichtet“ werden.

Deshalb wird uns nahegelegt, alle Lebensformen mit Respekt und Sorgfalt zu behandeln. In allem ist eine innere Heiligkeit gegenwärtig. Dem Menschen ist es als Aufgabe auferlegt, sanften und sorgfältigen Umgang mit dem gesamten Ökosystem zu pflegen.

Aber unsere Erfahrung scheint das Gegenteil auszudrücken. Warum benehmen wir uns so, als ob wir die Herren und Meister der Schöpfung wären? Es liegt daran, dass wir nicht erkennen, dass wahre Verantwortung mit Demut verknüpft ist. Die Tora sagt uns, dass der Mensch in zwei Schritten erschaffen wurde – die Materie und dann die Essenz: „Und Er blies in seine Nase Hauch des Lebens“. Wir erhielten G-tt-ähnlichen Fähigkeiten, um über die anderen Lebensformen der Schöpfung zu regieren.

Um unseren Lebenszweck zu erfüllen, müssen wir sanft, mitfühlend und zielstrebig sein. Den meisten von uns sind diese Eigenschaften oder Einsichten nicht von vornherein gegeben. Wir brauchen Disziplin und Anstrengung um zu Spiegelungen des G-ttlichen zu werden. Wir müssen demütig bleiben. Schliesslich sind wir ja nur ein Stein in der Mauer.

 

 

Das neue (himmlische) Jerusalem

YERUSHALAYIM

....Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel
und eine neue Erde, dass man der vorigen
nicht mehr gedenken, und sie nicht mehr in
den Sinn kommen wird....        Jes. 65,17;

...Und dein Volk, sie alle werden Gerechte
sein, werden das Land auf Weltzeit besitzen
als der Spross meiner Pflanzung und als
ein Werk meiner Hände, mich zu verherrlichen...       Jes 60,21;

..... Und er führte mich zurück zum Eingang des
Hauses; und siehe, Wasser floß unter der Schwelle
des Hauses hervor nach Osten, denn die
Vorderseite des Hauses war nach Osten gerichtet;
und das Wasser floß unten herab an der rechten
Seite des Hauses, südlich vom Altar.....        Hes 47,1;
 

An dem Fluß aber, an seinem Ufer, werden
auf dieser und auf jener Seite allerlei Bäume
wachsen, von denen man ißt, deren Blätter nicht
welken und deren Früchte nicht ausgehen werden.
Monat für Monat werden sie frische Früchte tragen,
denn sein Wasser fließt aus dem Heiligtum hervor;
und ihre Früchte werden als Speise dienen und
ihre Blätter als Heilmittel.      Hes 47,12;


























 










 

 

10 Tevet

Jerusalem Under Siege

On the 10th day of the Jewish month of Tevet, in the year 3336 from Creation (425 BCE), the armies of the Babylonian emperor Nebuchadnezzar laid siege to Jerusalem. Thirty months later—on 9 Tammuz 3338—the city walls were breached, and on 9 Av of that year the Holy Temple was destroyed. The Jewish people were exiled to Babylonia for 70 years.

The 10th of Tevet (this year, December 23, 2012) is observed as a day of fasting, mourning and repentance. We refrain from food and drink from daybreak to nightfall, and add selichot and other special supplements to our prayers. More recently, 10 Tevet was chosen to also serve as a “general kaddish day” for the victims of the Holocaust, many of whose day of martyrdom is unknown.

An ancient Jewish custom, which was revived by the Rebbe, Rabbi Menachem Mendel Schneerson, of righteous memory, is to deliver words of inspiration and arousal to repentance on fast days. Presented here is our modest contribution to our duty as Jews to reflect on the significance of the tragic events of our history and come away motivated, encouraged, and—yes—even inspired:

 

Thomas Huebl

 

Working with Victim Consciousnes      https://www.youtube.com/watch?v=6wdXgmn6T8w

The collapse of social structures as part of the awakening - Thomas Hübl       https://www.youtube.com/watch?v=pQohnRbTKFk

From I to We     https://www.youtube.com/watch?v=kDPPg_ZmXSw

 

CHANNUKAH

Die Pflicht, die Welt zu erleuchten

 

Auszug aus einem Brief

Chanukka, das Lichterfest, erinnert uns den Sieg des militärisch schwachen, aber spirituell starken jüdischen Volkes über die mächtigen Heere eines gnadenloses Feindes, der das Heilige Land überrannt hatte. Das war vor über 2100 Jahren. Damals waren Land und Leute in Dunkelheit gehüllt.

Der wundersame Sieg gipfelte in der neuen Weihe des Heiligtums zu Jerusalem und dem erneuten Anzünden der Menora, die der Feind entweiht und gelöscht hatte. Seither feiern wir diesen Sieg während der acht Tage von Chanukka, vor allem indem wir die Chanukka-Menora anzünden, auch als Symbol und Botschaft des Triumphs der Freiheit über die Unterdrückung, des Geistes über die Materie, des Lichtes über die Dunkelheit.

Das ist eine aktuelle und tröstliche Botschaft, denn die Kräfte der Dunkelheit sind immer da. Und die Gefahr lauert nicht nur draußen, sondern auch bei uns zu Hause: Uralte Werte und Grundsätze drohen ausgehöhlt zu werden, obwohl sie das Fundament jeder anständigen Gesellschaft sind. Natürlich lässt die Dunkelheit sich nicht mit Besen und Stöcken vertreiben, sondern nur durch Licht. Unsere Weisen sagen: “Ein bisschen Licht verjagt eine Menge Dunkelheit.”

Das Chanukka-Licht erinnert uns ganz offensichtlich daran, dass die Erleuchtung zu Hause beginnt, in uns selbst und in unserer Familie. Wir müssen das Licht der Torah und der Mizwot im täglichen Leben verstärken, obwohl jeden Tag ein neues Licht angezündet wird. Aber die Erleuchtung endet nicht zu Hause. Wenn wir ein Licht zum eigenen Vorteil anzünden, nützt es allen, die sich in der Nähe aufhalten. Die Chanukka-Lichter wollen ausdrücklich auch die “äußere Seite” erleuchten und weisen uns dadurch symbolisch auf unsere Pflicht hin, auch denen Licht zu bringen, die aus irgendeinem Grund noch im Dunkel leben.

Was für Individuen gilt, das gilt auch für Nationen und Völker. Wir alle haben die Pflicht und die Ehre, alle Kräfte des Lichts zu Hause und in der ganzen Welt zu stärken, und zwar mit zunehmendem Einsatz.

 

It is written about both Enoch (Genesis 5:24) and Noah (Genesis 6:9) that they "walked with G-d," but to Abraham G-d said, "Walk before Me and be perfect" (Genesis 17:1). The Zohar finds fault with Noah, in that his self-nullification before G-d may have been too great, evidenced by his not pleading on behalf of his generation, whereas Abraham pleaded for the wicked cities of Sodom and Gemorah and Moses for the People after the sin of the golden calf (Zohar 1:254). Though all three men were righteous, their willingness to reach out and save others was not equal. Walking "before G-d" alludes to Abraham's level of devotion and sense of responsibility for rectifying the world.

rabbi ginsburgh

...and each person has to request of god that he yearn and long for the land of israel, and that all the zaddikim have a great longing for the land of israel. this is also a propitious method for overcomming anger and sadness, for whoever gets angry , it is as if he served idolatry". but the land of israel corresponds to faith.
likutey moharan
, rabbi nachman

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